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Qualität setzt sich durchBereits im Juni konnte sich das Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU) über fünf neue Mitglieder freuen. Aktuell kommen weitere drei Mitglieder hinzu. Ein Fakt mit hoher Aussagekraft: die EPDs des IBU erlangen immer mehr Bekanntheit und Anerkennung – auch international. (tdx) Das eine Umwelt-Produktdeklaration in der heutigen und zukünftigen Marktsituation notwendig ist, um wettbewerbsfähig zu bleiben, ist den meisten Unternehmen inzwischen deutlich geworden. Warum sich die Unternehmen im Einzelnen für eine Umwelt-Produktdeklaration des IBU entschieden haben, ist ebenfalls auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen: Man schätzt die hohe Glaubwürdigkeit und Transparenz der Deklaration, die unabhängigen Prüfverfahren und nebenbei ist das IBU bislang deutschlandweit die einzige unabhängige Organisation, die eine Typ III Deklaration nach der internationalen Normung ISO 14025 erstellt.
„Für Markt orientierte Unternehmen ist es enorm wichtig, ihren Kunden eine Deklaration vorzeigen zu können, die internationale Gültigkeit hat. Dadurch können Kunden europaweit die Daten vergleichen, selbst bewerten und schon in der Planungsphase des Bauvorhabens die richtigen Weichen für ein nachhaltiges Gebäude stellen“, erklärt Dipl. Ing. Hans Peters, Geschäftsführer des Institut Bauen und Umwelt die Entscheidung, eine international gültige Produktdeklaration auf den Markt zu bringen. Die Nachfrage nach einer EPD des IBU ist seit ihrer Gründung konstant gestiegen. Dementsprechend wurde aktuell sowohl der Sachverständigenausschuss, als auch das Team der externen Prüfer erweitert. Qualitätsarbeit aus Deutschland Der internationale Standard des IBU ist jüngst sogar bis nach Malaysia vorgedrungen. UAC Berhard, eine malaysische Aktiengesellschaft, die Faserzementplatten für den Außenbereich herstellt, ist eines der drei neuen Mitglieder des IBU. Da UAC Berhard das Thema Nachhaltigkeit sehr ernst nimmt und nicht nur auf die Ökologie des Endproduktes, sondern in besonderem Maße auf den gesamten Lebenszyklus des Produktes achtet, bietet die EPD für sie die optimale Plattform, um ihr Engagement in Sachen Umweltverträglichkeit nach außen hin transparent darzustellen. Schließlich bewertet eine EPD des IBU – im Gegensatz zu anderen Produktdeklarationen – nicht allein das Endprodukt, sondern legt alle Daten von der Rohstoffgewinnung, über die Herstellung, die Verbauung, bis hin zum Recycling offen dar. Dank der Zertifizierung streng nach den international gültigen Normen, erzielen die EPDs des IBU am Markt eine höchstmögliche Vergleichbarkeit. Auch Dr. Michael Zieger, Leiter der Abteilung Produktsicherheit und Umweltmanagementbeauftragter des neuen IBU-Mitglieds Uzin Utz AG, spricht sich positiv über die Qualität und vor allem die Zukunftsfähigkeit der EPDs aus: „Eine EPD enthält sowohl ökologische als auch technische Daten zu einem Bauprodukt, wie sie künftig verstärkt gefordert werden. Hierfür wird es nicht mehr ausreichen, Bauprodukte nur mit einem EMICODE oder dem Blauen Engel zu bewerben.“ Die Uzin Utz AG gehört zu den führenden europäischen Herstellern von bauchemischen Verlegesystemen für Bodenbeläge und wird demnächst die erste EPD für eine ihrer Spachtelmassen vorstellen. Das dritte Neumitglied im Bunde ist Rathscheck Schiefer, einer der weltweit bedeutendsten Produzenten von Schiefer für die Dach- und Fassadenbekleidung. Mit der Beauftragung des IBU zur Erstellung einer EPD reagiert der Schiefer-Produzent auf das steigende Interesse seiner Kunden an vergleichbaren und nach einheitlichen Standards ermittelten Umweltinformationen. Auch Kunden aus dem Ausland interessierten sich sehr für dieses Thema, stellt Dirk Ackermann, Leiter Marketing bei Rathscheck Schiefer, fest. Er erklärt außerdem, worin er den großen Vorteil der EPD sieht: „Eine Typ III Deklaration nach ISO 14025 steht für hohe Glaubwürdigkeit und kann deshalb auch im Marketing einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bringen. Denn das nachhaltige Bauen ist kein Modetrend.“ siehe auch: Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU e.V.) |
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