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Dezentrale Warmwasserversorgung mit vielen Vorteilen„Just in time“ als Erfolgsformel auch im Badezimmer Wasser – ein unglaublich wichtiges Gut, dessen Wertigkeit wir immer nur dann würdigen, wenn es gerade nicht zur Verfügung steht. In den Industrienationen kommt dies zum Glück nur selten vor. Dennoch ist das erfrischende Nass zu kostbar, um damit verschwenderisch umzugehen. Eine Erfolgsformel, Wasser zu sparen: die dezentrale Warmwasserversorgung mit Hilfe effizienter elektronischer Durchlauferhitzer. „Elektronische Durchlauferhitzer sorgen nicht nur ‚just in time’ für warmes Wasser genau zu dem Zeitpunkt, wenn es auch abgefragt wird – sie stellen das warme Wasser darüber hinaus auch noch gradgenau in der Temperatur zur Verfügung, die gewünscht wird“, erklärt Peter Koß, Marktmanager Haustechnik bei STIEBEL ELTRON, dem deutschen Marktführer für die dezentrale Warmwasserbereitung. Anders als veraltete hydraulische Durchlauferhitzer arbeiten die elektronischen Geräte ‚intelligent’: Sie erwärmen nur soviel Wasser, wie gerade abgefragt wird, und eben nur bis zu der Temperatur, die gewünscht wird. „Bei hydraulischen Durchlauferhitzer wurde das Wasser immer bis zur Obergrenze erhitzt, dann kaltes Wasser zugemischt“, so der Experte, „mit der elektronischen Regelung werden bis zu 30 Prozent weniger Energie und Wasser verbraucht. Das kann eine Ersparnis von bis zu 150 Euro und mehr pro Jahr ausmachen. So haben sich die Mehrkosten für ein elektronisch geregeltes Gerät wie beispielsweise den DHE SL electronic comfort schon nach drei Jahren amortisiert, in zehn Jahren spart man insgesamt über 1.000 Euro – und das bei deutlich höherem Komfort!“ Dabei hängt die grundsätzliche Entscheidung, direkt am Verbrauchsort auf eine dezentrale Versorgung zu setzen, entscheidend von der Leitungslänge zum zentralen Wärmeerzeuger ab. Schon wenige Meter rechtfertigen den Einsatz eines Durchlauferhitzer, denn „entweder wird mittels einer Zirkulationspumpe das warme Wasser ständig im Kreis gepumpt – dabei muss einerseits der Stromverbrauch der Pumpe berücksichtigt werden, andererseits der ständige Wärmeverlust in den Leitungen – oder aber es dauert seine Zeit, bis das in den Leitungen abgekühlte Wasser weggelaufen ist und endlich der erste Tropfen warmes Wasser an der Zapfstelle ankommt“, informiert Peter Koß. Berechnungen zeigen: Bei einer Leistungslänge von nur 5 Metern und zehn Zapfvorgängen pro Tag summiert sich die Wartezeit auf insgesamt 5 Stunden jährlich! 5 Stunden muss also - zentral erwärmtes und in den Leitungen abgekühltes - Wasser nutzlos laufen, bevor tatsächlich warmes Wasser genutzt werden kann. Bei einer 10-Meter-Leitung sind es zehn Stunden, bei durchaus realistischen 15 Metern schon 15 Stunden!
siehe auch: Stiebel-Eltron |
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