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Weiterhin Vernachlässigung des Wohnungseigentums?Nicht die Erhöhung der Wohneigentumsquote ist die Herausforderung der Zukunft – wie im Koalitionsvertrag vereinbart -, sondern die Stabilisierung des vorhandenen Wohnungseigentums. Der Verbraucherschutzverein wohnen im eigentum e.V. fordert die Bundesregierung auf, den Koalitionsvertrag mit umfassendem Maßnahmenpaket für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) zu konkretisieren. Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, das Gebäudesanierungsprogramm wirkungsvoller zu gestalten, um die derzeitige Sanierungsquote zu erhöhen. Außerdem will sie sich für die Erhöhung der Wohneigentumsquote einsetzen. Der Verband wohnen im eigentum begrüßt das Vorhaben, KfW-Förderprogramme zu vereinfachen, wenn dies mit Blick auf die Eigentümergemeinschaften geschehen soll. „Das reicht aber lange nicht aus.“ kommentiert Gabriele Heinrich, Geschäftsführerin von wohnen im eigentum den Vertrag. „Die allgemein gefassten Koalitionsvereinbarungen müssen in die richtige Richtung konkretisiert werden, sonst wird die chronische Vernachlässigung und Nichtbeachtung des Wohnungseigentums fortgesetzt, der Modernisierungsrückstand bei den Wohnungseigentümergemeinschaften weiterhin akzeptiert - ebenso wie die strukturellen Probleme der Eigentümergemeinschaften mit der Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums bisher ignoriert werden.
„Nicht die Erhöhung der Wohneigentumsquote ist die Herausforderung der Zukunft, sondern die Stabilisierung des Wohnungseigentums“ kommentiert Heinrich den Koalitionsvertrag „damit Eigentümergemeinschaften nicht auch noch die finanziellen Folgen wachsender Leerstände im Wohnungsbestand tragen müssen und dabei selber kollabieren, den zunehmenden Wertverlust ihrer Immobilie mit ansehen oder immense Kosten schultern müssen.“ siehe auch: Wohnen im Eigentum |
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