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Welche Heizung fürs Eigenheim?

Mit der kalten Jahreszeit steht auch das Thema Heizkosten wieder vor der Tür. Sorgen könnten allerdings unnötig sein, denn mit einem durchdachten Heizungstausch lassen sich bis zu 50 Prozent der Energiekosten einsparen. Wer bis Ende 2017 seine Ölheizung auf effektive Öl-Brennwerttechnik modernisiert, profitiert von bis zu 3.200 Euro Fördergeldern.

(tdx) Zuverlässig, günstig und außerdem ökologisch, das sind die Anforderungen, die heutzutage an moderne Heizsysteme gestellt werden. Daher sollte bei alten Heizungen eine Modernisierung in Betracht gezogen werden. Generell empfehlen Experten wie das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO), dass Heizungen, die zwanzig Jahre und älter sind, ausgetauscht werden. „Alte Geräte sind wenig effizient und verbrauchen im Vergleich zu neuen Geräten zu viel Brennstoff. Dies belastet nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt“, sagt Adrian Willig, Geschäftsführer des IWO. „Moderne Öl-Brennwertheizungen sind in der Lage, den eingesetzten Brennstoff nahezu komplett auszunutzen.“ Ein Patentrezept für die richtige Heizung für alle Gebäude gibt es allerdings nicht, denn je nach Immobilie spielen unterschiedliche Aspekte eine Rolle.
 
Steht eine alte Ölheizung im Keller, ist die Modernisierung mit moderner Öl-Brennwerttechnik in der Regel die kostengünstigste Variante mit Blick auf Investition und Einsparung. Sobald die neue Anlage läuft, werden bis zu 30 Prozent Heizöl und Treibhausgasemissionen eingespart. Zudem bietet Öl- Brennwerttechnik Unabhängigkeit von Netzen, da der Energieträger im eigenen Tank bevorratet wird. Alternativ steht unter anderem Gas zur Verfügung. Hier ist allerdings ein Anschluss an das Gasnetz erforderlich. Die Fernwärmetechnik setzt ebenso den Anschluss an ein Liefernetz voraus, wovon periphere Gegenden häufig   ausgeschlossen sind. Wärmepumpen benötigen für ihren Betrieb Strom und lohnen sich in der Regel nur bei äußerst gut gedämmten Gebäuden. Pelletheizungen wiederum benötigen Platz zur Lagerung des Brennmaterials und sind nur dann nachhaltig, wenn auch das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft kommt.
 
Öl-Brennwerttechnik ist für Hausbesitzer, die ihre Gebäude mit Öl beheizen, ein vergleichsweise kostengünstiger Einstieg in die Energiewende. Um bis zu 50 Prozent lässt sich der Energiebedarf senken, wenn zusätzlich eine Solaranlage zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung sowie ein Kaminofen installiert werden. Dieser Mix aus erneuerbaren Energien und einer Basisversorgung mit Öl ermöglicht es auch im Altbau, das energetische Niveau eines Neubaus zu erreichen.
 
Fördergelder von bis zu 3.200 Euro
 
Noch bis Ende 2017 können Hausbesitzer bis zu 3.200 Euro an Fördergeldern für die Heizungssanierung mit Öl-Brennwerttechnik erhalten. Die KfW-Bank belohnt den Tausch alter Geräte mit zehn Prozent der Investitionskosten, bis zu 950 Euro lassen sich damit sparen. Wer sich bis zum 31. Dezember 2017 für eine Öl-Brennwertheizung entscheidet, erhält aus der Aktion „Deutschland macht Plus!“ außerdem noch eine Prämie in Höhe von 250 Euro. Wer gleichzeitig in eine Solaranlage investiert, wird mit 2.000 Euro vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) belohnt. Das IWO bietet interessierten Verbrauchern einen speziellen Fördermittel-Service, der die höchstmögliche Fördersumme ermittelt.

Der Austausch einer alten Öl-Heizung erfolgt schnell und mit wenig Aufwand. Die bewährte und sehr stabile Technik lässt sich ideal mit erneuerbaren Energien wie Solar oder Biomasse kombinieren. Solche kombinierten Heizsysteme nennt man Hybridheizungen.
Bild: tdx/IWO

siehe auch: www.zukunftsheizen.de

 

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