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Präzise Arbeit am Klimapuffer Hausdach

Ein Dach über dem Kopf zu haben, steht für Geborgenheit und ein beschütztes Leben. Damit es neben der sozialen Seite auch seine funktionale Aufgabe dauerhaft erfüllt, muss das Hausdach sowohl Starkregen und Sturm trotzen als auch praller Sonne und Eiseskälte mit Schneelasten widerstehen. Zudem trägt es zur positiven Wärmebilanz eines Wohngebäudes bei, wenn es fachlich richtig ausgeführt wird. Dazu gehört ein auf das Gebäude angepasster Dachaufbau mit hochwertiger Wärmedämmung, so die Wüstenrot Bausparkasse AG, ein Unternehmen des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische (W&W).

Abhängig von der vorhandenen oder geplanten Dachform steht ein passgenau und fugenfrei eingefügtes Dämmmaterial an vorderster Stelle. Ob die Dachkonstruktion eine Auf-, Zwischen- oder Untersparrendämmung vorsieht: Der Fachmann hat für jede Ausführung den geeigneten Werkstoff und die passende Verarbeitungstechnik.

Auf der Suche nach dem idealen Dämmstoff
So empfiehlt sich beispielsweise eine Aufsparrendämmung vor allem bei einer anstehenden Erneuerung der Dachdeckung und des Unterdaches, der wasserableitenden Schicht unter der Dachdeckung. Beim Material kann man auf gefalzte Dämmplatten aus Hartschaum oder Mineralfaserplatten zurückgreifen, möglich sind auch Holzweichfaserplatten. Für die Zwischensparrendämmung sind Mineralfaserdämmstoffe, Polystyrol-und Polyurethandämmstoffe oder Naturmaterialien wie Hanf oder Flachs geeignet. Neben dem Einbau von Dämmmatten werden heute zunehmend lose Dämmstoffe wie Zellulose- oder Mineralfaserflocken zwischen der luftdichten raumseitigen Verkleidung und dem Unterdach mit einem Schlauch eingeblasen. Bei einer Untersparrendämmung, die bei Renovierungen angewandt wird, bieten sich Verbundplatten aus Polystyrol oder Mineralfaser mit Gipskarton-/Gipsfaser- sowie Holzwolleleichtbauplatten an. Bauherren haben die Wahl zwischen mindestens 20 Materialien. Hier gilt es, die unterschiedlichen Materialeigenschaften und die Kosten mit Hilfe eines Experten genau abzuwägen.

Im Oberstübchen: Sommers kühl, winters warm

Das Dachgeschoss hat die größte Fläche zur Umgebung und wird daher auch am stärksten von der Außentemperatur beeinflusst. In einer typischen Frostnacht kann die Oberflächentemperatur des Daches auf minus 20 Grad Celsius und tiefer absinken. Bei einer Ausführung der Dachgeschoss-Dämmung ohne Dichtungslecks bleibt im Winter die Temperatur der Raumluft erhalten. Zudem werden die Tauwassergefahr und damit das Risiko der Schimmelbildung gebannt. Denn wo Tauwasser auftritt, ist meist der Schimmelpilzbefall nicht weit, der an Bereichen mit hoher Temperaturdifferenz entstehen kann. Bei einer fachgerechten Wärmedämmung lässt es sich unter dem Dach auch in der heißen Jahreszeit angenehm wohnen, da die sommerliche Strahlungswärme abgeblockt wird.

Tipps von Wüstenrot zum nachhaltigen Dachaufbau

  • Über ein unzureichend oder gar nicht gedämmtes Hausdach können bis zu 20 Prozent der produzierten Wärme ungenutzt verlorengehen. Ein fachgerechter Wärmeschutz hingegen reduziert den Energieverlust gegenüber einem schlecht gedämmten Dach um bis zu 70 Prozent.
  • Bei der Auswahl der Dämmung sollte man die Herstellerhinweise und technischen Daten genau lesen und mit einem Fachmann diskutieren. Es gilt, auf die Wärmeleitzahl (je niedriger, desto besser die Dämmeigenschaft des Materials), das Wärmespeichervermögen (je höher die Wärmespeicherzahl, desto günstiger) und das Feuchtigkeitsverhalten des Materials zu achten. Eindringende Feuchtigkeit setzt die Dämmeigenschaften mancher Stoffe stark herab.
  • Im Fall eines Unwetterschadens wird vom Wohngebäudeversicherer geprüft, ob das Dach vor dem Schaden in einem ordnungsgemäßen Zustand war. Sonst kann es gegebenenfalls zu Leistungseinschränkungen kommen.
 

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Architekt Konrad Fischer




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