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Solarstromanlagen: Sonnige Aussichten für die Energie vom eigenen DachImmer mehr Hausbesitzer und Modernisierer lassen die Sonne für sich arbeiten. Die Entscheidung für eine eigene Solarstromanlage ist eine Investition in die Zukunft, die sich doppelt lohnt. Sie stellt einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz dar, der sich darüber hinaus auch noch rechnet. Damit das auch so bleibt, ist eine Versicherung der Solarstromanlage unbedingt zu empfehlen. Fakt ist: Die Anzahl neu installierter Solarstromanlagen – sogenannter Photovoltaikanlagen – hat sich in Deutschland nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) von 2005 bis 2008 annähernd verdoppelt. 1.650 Megawattpeak neuer Leistung wurde demnach im Jahr 2008 installiert. Für 2009 könnte der Wert noch darüber liegen, so erste Prognosen des Verbandes. Dafür, dass sich das Engagement der Verbraucher nachhaltig rechnet, sorgt unter anderem das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG): Über zwanzig Jahre wird die Einspeisevergütung je Kilowattstunde garantiert. Experten des Verbraucherzentrale Bundesverbands e.V. rechnen damit, dass sich auch nach der von der Bundesregierung beschlossenen Kürzung der Förderung mit Solarstromanlagen Renditen von sechs Prozent und mehr erwirtschaften lassen. In den letzten Jahren sind Photovoltaikanlagen zudem deutlich günstiger geworden – seit 2006 ungefähr um 40 Prozent, wie eine Befragung von Installateuren im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) belegt. Doch damit sich Installation und Betrieb moderner Solartechnik auch in der Praxis dauerhaft rentieren, ist es wichtig, sich vor möglichen Ausfällen richtig zu schützen. Zum Glück können sich Bauherren und Modernisierer gegen fast alle Schäden absichern und dabei auf maßgeschneiderte Versicherungsprodukte zurückgreifen. Etwa dann, wenn die Anlage einmal nicht einwandfrei funktioniert oder dauerhaft beschädigt ist. Bei 66 Prozent der defekten Solarstromanlagen, so eine Untersuchung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), waren Feuer, Hagel, Sturm oder Schneedruck die Schadenursachen. Auch falsche Bauteile, Planungs- oder Installationsfehler können eine Solarstromanlage schnell zu einem Zuschussgeschäft machen. So lassen sich beispielsweise 14 Prozent der gemeldeten Schadenfälle auf einen nicht vorhandenen oder falsch eingebauten Überspannungsschutz zurückführen. Ein Großteil dieser Schäden ließe sich durch eine sorgfältige Planung und professionelle Montage vermeiden. Gegen den Diebstahl von Solarmodulen auf Scheunen, Wirtschaftshäusern und Stallungen ist man dagegen als Betreiber einer Solarstromanlage in ländlichen Gegenden häufig machtlos. Bei einem Weiterverkauf im Ausland erzielen die gestohlenen Module stattliche Preise, in der Regel werden sie mit einem Viertel des Neupreises gehandelt. Wie versichert man sich am besten gegen Schäden?
Machen Sie Ihren ganz persönlichen Solarstromanlagen-Check! Das sollten Bauherren bei der Planung, Installation und Wartung einer Solarstromanlage beachten, damit der Start gelingt:
EXTRATIPP vom GDV: Der Anlagenpass Eine Photovoltaikanlage ist ein hochwertiges Produkt mit einer langen Lebensdauer – wenn gute Komponenten eingesetzt wurden und Planung und Installation nach den Regeln der Technik erfolgt sind, kann sie über 30 Jahre lang funktionieren. Doch üblicherweise kann der Laie nur schwer erkennen, ob der Handwerker fachgerecht gearbeitet hat, die Anlage bei der Übergabe ordentlich funktioniert und dem Bauherren ein qualitativ hochwertiges und leistungsstarkes Produkt übergeben wurde. Hier hilft der Photovoltaik-Anlagenpass: Er schafft Transparenz und damit Sicherheit für Kunde und Handwerker. Allerdings ist er kein Qualitätszertifikat mit unabhängiger Prüfung – deshalb können BSW-Solar und ZVEH, die den Pass entwickelt haben, auch keine Garantie für die Anlage übernehmen. Dennoch sollte künftig für jede neue Photovoltaikanlage ein Anlagenpass ausgestellt werden. Er gibt nicht nur den Eigentümern der Anlage ein gutes Gefühl, sondern einige Solarversicherungen bieten Inhabern eines Anlagenpasses auch günstigere Versicherungsprämien an. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: |
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