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Wohnmöbelbranche profitiert von Cocooning-EffektInsgesamt jedoch Produktionsrückgang von knapp 13 Prozent Die österreichische Möbelindustrie musste in den ersten drei Quartalen 2009 insgesamt einen Produktionsrückgang um 12,8 Prozent bei einem Gesamtwert von 1,69 Mrd. Euro hinnehmen. Positiv entwickelte sich hingegen der Teilbereich Wohnmöbel. Die Küchenmöbelindustrie bewegt sich weiterhin auf stabilem Niveau mit plus 2,6 Prozent (186 Mio. Euro), ebenso positive Signale kommen aus der Matratzenindustrie mit einer Produktionssteigerung von 5,3 Prozent auf einen Wert von 85 Mio. Euro.Stärkere Zuwächse vermelden die Hersteller von Schlaf-, Ess- und Wohnzimmermöbeln: insgesamt wurde hier in den ersten drei Quartalen 2009 um 9,1 Prozent mehr produziert, bei einem Gesamtwert von 244 Mio. Euro. "Die Konsumenten sparen eher bei Urlauben und investieren wieder mehr in die eigenen vier Wände. Hier profitiert die Branche vom Cocooning-Effekt", so Dolunay Yerit von der österreichischen Möbelindustrie im Gespräch mit pressetext. Zwar prognostiziert das WIFO für 2010 und 2011 eine Stabilisierung der Konjunktur, jedoch keinen dynamischen Aufschwung. "Wir erwarten uns zumindest keine Verschlechterung. Es bleibt auch abzuwarten, wie sich die steigenden Arbeitslosenzahlen auf die Umsätze auswirken", so Yerit gegenüber pressetext. Auch sind noch viele Unternehmen der österreichischen Möbelindustrie zurückhaltend und schätzen die zukünftige Geschäftslage laut einer WIFO-Befragung (Oktober 2009) nach wie vor vorsichtig ein.
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