So funktioniert io-homecontrol
Einfache Kommunikation per Funk
Das Funktionsprinzip der io-homecontrol-Technologie lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Eine einfache, auf Funktechnologie basierende Fernbedienung mit Zwei-Wege-Kommunikation steuert herstellerunabhängig alle io-homecontrol kompatiblen Haustechnik-Produkte.
Einer der wesentlichen Vorteile von io-homecontrol ist die Zwei-Wege Funktechnologie. Sie ermöglicht es dem Nutzer, eine Rückmeldung darüber zu erhalten, ob sein Befehl korrekt ausgeführt wurde oder ein Fehler vorliegt. Das verschafft mehr Komfort und Sicherheit. Je nach Ausführung des Handsenders werden diese Meldungen im Klartext, optisch oder akustisch wiedergegeben. Außerdem kann jederzeit der Status der einzelnen Geräte über das Display kontrolliert werden.
Die Funktechnologie arbeitet auf drei Kanälen im Frequenzbereich von 868 MHz bis 870 MHz und entspricht damit der Norm EN 300-220. Das in jedem kompatiblen Produkt integrierte Frequenzhopping (die automatische Auswahl eines freien Kanals innerhalb dieser Bandbreite) garantiert ein Maximum an Zuverlässigkeit der Funk-Kommunikation. Dadurch funktionieren alle Haustechnikgeräte einwandfrei.
Das io-homecontrol-Kommunikationsprotokoll zwischen der Fernbedienung und jeder Haustechnikkomponente – zum Beispiel einem Rollladen oder einem Türschloss – wird durch eine so genannte 128-Bit-(symmetric-key)-Verschlüsselung, eine der leistungsfähigsten auf dem Markt, abgesichert. Diese Lösung besitzt eine hohe Schutzwirkung, denn nur über die Steuerung des Benutzers kann jeder beliebige Teil oder die Gesamtheit der Haustechnikkomponenten gesteuert werden. Durch eine verschlüsselte Datenübertragung (ähnlich dem Online-Banking) und die Ausnutzung mehrerer Funkkanäle arbeitet das System besonders zuverlässig. Der Schlüssel wird bei der Inbetriebnahme des Systems im Haus generiert und an jedes Element weitergegeben, das diesem System zugefügt wird. Für den Fall, dass beispielsweise ein Handsender verloren geht, kann der Benutzer einen neuen Schlüssel anfertigen, der automatisch an alle im System befindlichen Geräte übertragen wird. Danach ist die verlorene Fernbedienung für dieses System nicht mehr verwendbar.
io-homecontrol-Steuerungen bieten darüber hinaus die Möglichkeit, Programme zu hinterlegen, um die technischen Geräte zum Beispiel zeitgesteuert zu bedienen. So genannte „Smart Functions“, die je nach Anwendung bereits integriert oder als eigenständiger Controller vorhanden sind, überwachen und kontrollieren das Zusammenwirken der einzelnen io-Bestandteile. So kann beispielsweise das Verriegeln der Haustür zugleich die Alarmanlage aktivieren.
Ein weiterer Vorteil des io-homecontrol-Konzepts besteht darin, dass die Funktechnologie ab Werk integriert ist. So wird der Dialog zwischen den Produkten auch dann garantiert, wenn sie von verschiedenen Herstellern stammen. Die Erweiterung des Systems kann durch den Benutzer selbst erfolgen. Dazu wird außer der bereits vorhandenen Fernbedienung kein Hilfsmittel benötigt. Neue Produkte werden bei der Installation automatisch erfasst und in das io-homecontrol-Netzwerk aufgenommen.
Mit io-homecontrol kann das Haus zu einem intelligenten Partner werden, dessen einzelne Funktionsbereiche sich entsprechend der Bedürfnisse seiner Bewohner aufeinander abstimmen lassen. Foto: io-homecontrol |
Die Somfy-Haussteuerung Impresario Chronis io speichert bis zu 16 verschiedene Szenarien, für die jeweils ein individueller Name vergeben werden kann, zum Beispiel 'Aufstehen', 'Abend' oder 'Arbeit'.
Foto: Somfy GmbH |
Weitere Informationen zu diesem Thema unter www.somfy.de/io-homecontrol