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Barrierefreies Bad: Warum es sich lohnt und wie es umzusetzen ist

Barrierefreiheit spielt bei der Planung von neuen Wohnräumen oder bei der Sanierung vorhandener Wohnräume ab einem bestimmten Alter der Bewohner eine immer wichtigere Rolle. Das gilt ganz besonders für Badezimmer. Während bis vor einigen Jahren die Produkte für barrierefreie Badezimmer häufig nicht den gehobenen Anspruch an das Design erfüllen konnten, werden inzwischen auch sehr moderne und praktische Lösungen angeboten. Sie müssen sich vor einem normalen Badezimmerdesign schon lange nicht mehr verstecken.

Wann ist ein barrierefreies Bad sinnvoll
Die Umgestaltung des Badezimmers in einen barrierefreien Raum ist natürlich immer dann sinnvoll, wenn die Bewohner bereits eine körperliche Beeinträchtigung haben und ihr eigenes Badezimmer nicht mehr in vollem Umfang oder ohne Unterstützung nutzen können. Allerdings macht der Umbau auch schon deutlich früher Sinn. Wenn beispielsweise ohnehin eine Sanierung des Badezimmers erforderlich wird, dann können Haus und Wohnungseigentümer spätestens ab einem Alter von 60 Jahren die verschiedenen Kriterien der Barrierefreiheit in die Planung einbeziehen. Zwar wird die Barrierefreiheit in diesem Alter meistens noch nicht benötigt, aber ein späterer Umbau ist dann nicht mehr erforderlich. Wie modern barrierefreie Badezimmer inzwischen aussehen können und dass sie keinesfalls einen Krankenhaus-Charme haben müssen, verdeutlicht dieser Artikel der Aktion barrierefreies Bad.

Die wichtigsten Elemente eines barrierefreien Bades
Damit ein Badezimmer als barrierefrei gilt, müssen viele unterschiedliche Kriterien erfüllt sein. Außerdem sollte die Badezimmergestaltung bestenfalls auf die individuellen Ansprüche des Bewohners angepasst werden. Zu den klassischen Merkmalen für ein barrierefreies Bad gehören folgende Punkte:

  • Der Boden muss mit einem rutschfesten Bodenbelag ausgelegt sein.
  • Eine barrierefreie Dusche muss eine Größe von mindestens 1,2 x 1,2 Metern haben und einen bodengleichen Einstieg bieten.
  • Am WC und in der Dusche sollten Haltegriffe montiert werden.
  • Die Eingangstür zum Badezimmer muss mindestens 90 Zentimeter breit sein und sollte nach außen öffnen.
  • Das Waschbecken wird optimalerweise in Form eines Flachaufsitzsiphons montiert.
  • Bewegungsfläche ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium und sollte bei Personen mit Gehbehinderung mit 1,2 x 1,2 Metern und bei Rollstuhlfahrern mit 1,5 x 1,5 Metern bemessen werden.
  • Einfach zu nutzende Armaturen sind Einhebelmischer, die auf passender Höhe angebracht werden.

Duschen und Badewannen barrierefrei gestalten
Für die Körperhygiene sind eine Dusche oder eine Badewanne unverzichtbar. Aufgrund der einfacheren Handhabung entscheiden sich die meisten Hausbewohner für eine Dusche im barrierefreien Badezimmer. Der Aufwand, eine barrierefreie Dusche zu bauen, ist vergleichsweise gering und dank praktischer Produkte im Fachhandel auch schnell durchgeführt. Für den schnellen Einbau einer barrierefreien Dusche kann zum Beispiel ein barrierefreies Duschelement von Elementrado verwendet werden. Der Anbieter hat sich auf verschiedene Lösungen für barrierefreie Duschen spezialisiert und bietet hochwertige und in hohem Maß funktionale Lösungen an, die alle Ansprüche an die Barrierefreiheit erfüllen. Gleichzeitig wird jedoch auch großer Wert auf das ansprechende Design gelegt. Wenn hingegen eine Badewanne genutzt werden soll, dann ist es sinnvoll, eine elektronische Einstiegshilfe zu montieren und für mehr Sicherheit Haltegriffe an der Wand hinter der Badewanne zu montieren.

WC und Waschbecken in barrierefreien Bädern
Das WC muss ebenfalls bestimmte Kriterien erfüllen, wenn ein Badezimmer altersgerecht umgebaut wird. Möglicherweise ist eine Anpassung der Höhe sinnvoll. Außerdem muss vor und seitlich neben dem WC ausreichend Platz eingeplant werden, damit beispielsweise ein Rollstuhlfahrer mit seinem Rollstuhl bis an das WC heranfahren kann. Beim Waschbecken ist der ausreichende Platz rund um das Produkt genauso wichtig. Hinzu kommt, dass Waschbecken mit einem Rollstuhl unterfahren werden. Daher sind sehr flache Lösungen sinnvoll. Auch sollte die Höhe des Waschbeckens angepasst und bei Rollstuhlfahrern zum Beispiel etwas geringer gewählt werden. Besonders praktisch ist beim Waschbecken eine ausziehbare Armatur, die sich leichter bedienen lässt.

Ausstattungsmerkmale für mehr Sicherheit im Badezimmer
Sicherheit bei der Nutzung des Badezimmers bieten vor allem Griffe. Gerade für Rollstuhlfahrer und Personen mit einer Gehbehinderung sind solche Haltegriffe im Bad unverzichtbar und sorgen für deutlich mehr Sicherheit. Griffe sollten in der Dusche, an der Badewanne und am WC angebracht werden. Dabei muss unbedingt auf den fachgerechten Einbau spezieller Haltegriffe geachtet werden, um eine ausreichende Sicherheit zu gewährleisten. Ebenfalls ein Mehr an Sicherheit bietet eine Sitzmöglichkeit in der Dusche. Sie muss jedoch nicht fest montiert werden, sondern kann bei Bedarf in die Dusche gestellt werden.

Bildquelle: © 12234283206 HEWI Henrich Wilke GmbH - Flickr.com (Bestimmte Rechte vorbehalten)
 

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