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Der Weg zum Eigenheim

Die Stolperfallen beim Bau
In den eigenen vier Wänden leben, das Haus als Eigentum und Altersvorsorge betrachten. Das ist der Wunsch vieler junger Menschen. Jedes Jahr verwirklichen tausende Bundesbürger ihren Traum vom Eigenheim. Als Altersvorsorge ist die eigene Immobilie die erste Wahl.
Der Weg vom ersten Gedanken bis zur schlüsselfertigen Übergabe des Hauses ist lang. Auf diesem Weg sind einige Hürden zu meistern und Stolperfallen zu umgehen. Dieser Ratgeber liefert die Tipps, die den Weg zum Eigenheim reibungsloser machen.

Die Rechnung geht auf
Teuer ist der Traum vom Eigenheim auch bei niedrigen Zinsen für einen Baukredit. Besonders in Ballungsräumen stiegen die Immobilienpreise deutlich an in den letzten Jahren. Damit der Wunsch von den eigenen vier Wänden nicht zum finanziellen Desaster wird, ist eine detaillierte Kalkulation wichtig.
Der Kredit für die Immobilie wird idealerweise bequem jeden Monat abgezahlt, ohne das die roten Zahlen auf dem Bankkonto wachsen. „Auf Kante nähen“ ist bei der Finanzierung der falsche Ansatz. Die Höhe der monatlichen Belastung muss sich an den individuellen Einkommensverhältnissen orientieren. Liegt die Belastung an der Schmerzgrenze, droht ein finanzielles Fiasko.

In Eigenregie Geld sparen
Baumaschinen online mieten und viele Arbeiten am eigenen Haus selbst übernehmen spart bares Geld. Komplett in Eigenregie eine Immobilie errichten ist harte Arbeit und nur selten möglich. Mit ein wenig handwerklichen Geschick können Hausbauer immerhin einige Arbeitsschritte selbst durchführen. Das senkt Ausgaben und wirkt sich positiv auf die Kalkulation bei einem Immobilienkredit bei der Bank aus. Mehr Arbeiten in eigener Verantwortung senken den Eigenanteil deutlich.
Kosten sparen bei selbst durchgeführten Tätigkeiten ist bei der Nutzung von Geräten von der Baumaschinenvermietung möglich. Das ist günstiger als schweres Gerät für bestimmte Tätigkeiten anzuschaffen. Wird das Material bei einem günstigen Baumarkt erworben, senkt das die Ausgaben zusätzlich.
Einfach Baumaschinen mieten und loslegen ist nicht ohne Risiken. Hausbauer sollten nur die Arbeiten in Eigenregie durchführen, die sie auch adäquat durchführen können. Fehler bei selbst durchgeführten Tätigkeiten können zu erheblichen Schäden führen. Am Ende leidet unter dem falschen Spar-Gedanken die Familie, die in dem mangelhaft gebauten Gebäude leben muss.

Krisenbewältigung in der Familie
Ganz gleich, ob Neubau oder Sanierung – der Bau an einem eigenen Haus bedeutet Stress für alle Beteiligten. Selbst als krisensicher geltende Partnerschaften sind bereits während einer Bauphase in die Brüche gegangen. Streitigkeiten sind in der Bauphase üblich, sie sollten jedoch nicht in dauerhaften Konflikten enden.
Beim Bau ist mit Kompromissen zu leben. Das gilt bei der Auswahl der Bodenbeläge oder den Fliesen für die Küche. Manchmal ist es sinnvoller, seinen eigenen Wunsch hinten anzustellen. Häufig ist die Auswahl aufgrund der finanziellen Situation begrenzt. Abstriche an der einen Front schaffen möglicherweise mehr Freiheiten an anderer Stelle. Günstig Baumaschinen mieten und Arbeiten selbst erledigen vergrößert das Budget für die Einrichtung und beugt Konflikten vor.

Am falschen Ende sparen
Sparen beim Heizen in der kalten Jahreszeit oder bei den Stromkosten ist der falsche Ansatz, die Kosten für das Eigenheim zu senken. In den ersten Monaten nach Erstbezug ist regelmäßiges Heizen wichtig, da sich in den Wänden noch Restfeuchtigkeit befindet.
Wird mit Blick auf die Kosten zu sparsam geheizt, drohen Feuchtigkeitsschäden. Dann werden schwere Baumaschinen schneller wieder erforderlich als einem selbst lieb ist.