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WOHNGESUNDHEIT BOOMT WEITER

Mit fast 8.000 EMICODE-Produkten am Markt

Das Interesse an wohngesunden und emissionsarmen Bau- und Verlegewerkstoffen ist ungebrochen – dies gilt für Endverwender und Hersteller aus der Industrie gleichermaßen. Die Gemeinschaft emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte e.V. (GEV) vermeldete 1.151 Neuanmeldungen für ihr Gütesiegel EMICODE im Jahr 2018. Die Mitgliederzahl stieg auf 142 Unternehmen, beides Rekordwerte in der 21-jährigen Geschichte der GEV. Mit über 450 Berichten fand auch die Arbeit der Gemeinschaft in der Presse großes Interesse.

Die Qualität der Innenraumluft gewinnt zunehmend an Bedeutung. Sie hängt wesentlich von den Emissionen aus verarbeiteten Werkstoffen an Wand und Boden ab. Ziel der in Düsseldorf ansässigen GEV ist es seit ihrer Gründung im Jahr 1997 daher, Verbrauchern, Handwerkern und Architekten eine Orientierungshilfe zu geben. Der EMICODE zeichnet Produkte aus, die größtmögliche Sicherheit vor Raumluftbelastungen, maximalen Gesundheitsschutz sowie eine hohe Umweltverträglichkeit bieten. Eine Botschaft, welche die Gemeinschaft auch in Tages- und Wochenzeitungen, der Fach- und Endverwender-Presse sowie in Online-Titeln und in sozialen Medien wie Facebook kommuniziert.

Mit über 450 Veröffentlichungen erzielte die GEV im vergangenen Jahr in der Presse ein hervorragendes Ergebnis. Etwa 117 Seiten umfasste die Berichterstattung zum EMICODE, bei einer Auflage von mehr als 12 Millionen. Besonders nachgefragt waren praktische Informationen zu Silikonfugen und dem Abdichten im Nassbereich. Wie beliebt das Thema Wohngesundheit ist, zeigt sich auch auf dem Facebook-Auftritt des EMICODE. Bereits fünf Monate nach der Anmeldung auf dem sozialen Netzwerk erreichte die Botschaft der GEV rund 185.000 Personen mit 3.700 Likes – Tendenz steigend. Auch an Herstellern aus der Branche geht der wohngesunde Boom keineswegs vorbei.

Die Relevanz der emissionsarmen Produkte zeigt sich in der Zahl der Neuanmeldungen für die EMICODE-Lizenz der GEV. Allein im Jahr 2018 betrug sie 1.151 – eine erhebliche Steigerung von 381 Prozent im Vergleich zu den 239 Lizenzanträgen zehn Jahre zuvor in 2008. Aktuell führt die GEV über 7.600 angemeldete Produkte, damit konnten diese seit 2011 mehr als verdoppelt werden (damals 3.442 Anmeldungen). Aus den elf Mitgliedern von 1997 sind inzwischen 142 geworden. Sie stammen dabei nicht nur aus allen europäischen Ländern, sondern finden sich sogar in Nordamerika (USA, Kanada) sowie in China. Ein Zeichen für die wachsende internationale Bedeutung des EMICODE weltweit.

EMICODE: Standard in vielen Produktbereichen
„In vielen Produktbereichen hat sich der EMICODE im Markt zum Standard entwickelt, vor allem durch eine solide Verbesserung der Qualitätsanforderungen“, sagt Stefan Neuberger. Der GEV-Vorsitzende sieht darin mit einen Grund dafür, weshalb der Markt zunehmend nach EMICODE-Produkten verlange, was das Wachstum und den Erfolg der Marke erklärt. „Effekthascherei war aber nie die Sache der GEV. So werden wir uns auch weiter darauf fokussieren, was für das Handwerk und den Verbraucher bei der Bewertung von Produkten in punkto Emissionen die beste Orientierung bietet“, versichert Stefan Neuberger.

Seit 1997 lizenziert die GEV umwelt- und gesundheitsverträgliche Baustoffe entsprechend den EMICODE-Regularien. Dabei werden die VOC-Emissionen der Produkte betrachtet und diese verschiedenen Emissionsklassen zugeordnet. Um ein Produkt für den EMICODE lizenzieren zu können, müssen Hersteller das jeweilige Material in den ersten acht Wochen nach dessen Produktion bei GEV-akkreditierten externen Laboren prüfen lassen. Hierbei werden die Kurz- sowie die Langzeitemissionen gemessen. Regelmäßige, unangemeldete Stichprobenkontrollen sichern langfristig Qualität und Glaubwürdigkeit.

Weitere Informationen unter www.emicode.com sowie auf Facebook. Videos zum EMICODE und Prüfverfahren gibt es auf YouTube.

Für 73 Prozent der Deutschen ist ein wohngesundes Zuhause wichtig, wie die Marktforscher von YouGov für den Großhändler MEGA eG in einer Umfrage herausfanden. Mit 62 Prozent sind fast zwei Drittel auch bereit, für gesundheitlich unbedenkliche Böden mehr Geld auszugeben. Ein hilfreicher Indikator sind hierfür entsprechende Umweltsiegel wie der EMICODE. Er zeigt an, welche Baustoffe besonders emissionsarm und damit für die Gesundheit der Bewohner am verträglichsten sind. Foto: GEV