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MIT PARKETT ZUM WOHLFÜHLBAD

Holzbeläge auch in Feuchträumen möglich

Parkettboden im Badezimmer? Aber natürlich! Mit der richtigen Holzart, regelmäßigem Lüften und entsprechender Pflege ist das überhaupt kein Problem. Wichtig ist, dass das Parkett nicht schwimmend verlegt, sondern direkt vollflächig auf den Estrich geklebt wird. Dann steht einem entspannten Bad in gemütlicher und natürlicher Atmosphäre nichts mehr im Wege. 

Nasszelle Ade – das Bad ist schon längst nicht nur ein Ort für die Körperhygiene, sondern immer mehr eine schön eingerichtete Wohlfühloase, in der man entschleunigen und die Seele baumeln lassen kann. Dies bestätigt eine Umfrage von INNOFACT (2019), wonach 59 Prozent der Deutschen in Sachen Badgestaltung anspruchsvoll sind und auf ein harmonisches Gesamtbild aus Farben, Design und Accessoires Wert legen. Nichts passt besser dazu als ein Parkettboden, der für Wärme und ein schickes Spa-Ambiente sorgt sowie viele Gestaltungsmöglichkeiten offen lässt.

Gegen die landläufige Meinung besteht der Echtholzboden problemlos im Bad. Sonst gäbe es schließlich auch keine Türen- und Fensterrahmen aus Holz und Christopher Colombus hätte nie Amerika entdeckt. Seine Schiffe waren auch aus Holz. Allerdings müssen einige Regeln beachtet werden, damit kein Wasser in den Holzboden eindringt und ihm schadet. Als Faustregel gilt: Je weniger Fugen der Belag aufweist, umso weniger kann ihm Wasser anhaben. Daher sind großformatige und breite Holzdielen besonders geeignet fürs Badezimmer. Damit der Boden formstabil bleibt und keine Nässe drunterkriechen kann, muss er zwingend auf den Untergrund geklebt werden. Die Kanten müssen mit elastischen Spachtelmassen abgedichtet werden.

Die beste Wahl für Feuchträume sind kleinporige Harthölzer, die nicht quellen oder schwinden. Dazu zählt Teakholz, welches im Schiffsbau verwendet wird und aus dem auch Terrassendielen, Fensterrahmen, Türen oder Gartenmöbel hergestellt werden. Aber auch Jatoba, Doussie oder Merbau eignen sich sehr gut als Holzboden fürs Badezimmer. Wer einheimische Hölzer bevorzugt, greift zu Eiche und Nussbaum. Um im Bad bestehen zu können, muss das Holz eine gewisse Höhe haben. Ideal ist Massivparkett mit einer Nutzschichtstärke zwischen acht und 23 Millimetern. Massivparket gibt es in den unterschiedlichsten Farbtönen, Holzarten und Verlegemustern. Auch hier macht die persönliche Beratung durch den Profi Sinn. Der große Vorteil: Parkett kann aufgrund der festen Verklebung und starken Holzschicht sehr häufig abgeschliffen und erneuert werden. Damit ist es ein Boden für die Ewigkeit – selbst im Badezimmer. 

Grundsätzlich sollten keine Wasserpfützen über längere Zeit auf dem Boden bleiben! Mit den richtigen Pflegemitteln, Öle und Wachse, behält der Boden länger sein schönes Aussehen und das Barfußgehen macht darauf umso mehr Spaß. Zum Schluss gilt es noch den Irrglauben auszuräumen, Luftfeuchtigkeit schade dem Holz. Das ist nicht der Fall, wenn man regelmäßig lüftet. Grundsätzlich gilt: Bei normaler Raumtemperatur von 20 bis 22°C und einer Luftfeuchtigkeit bis 70 Prozent erleidet der Parkettboden keinen Schaden – ganz im Gegenteil, er fühlt sich pudelwohl.

Handwerk-Profis verwenden übrigens wohngesunde Verlegewerkstoffe, die mit dem EMICODE-Siegel oder „Blauem Engel“ zertifiziert sind. Sie haben die geringsten Emissionen.

Parkett verleiht dem Badezimmer ein edles Spa-Ambiente, sodass man sich gerne länger darin aufhält, um den Alltagsstress abzuschütteln. Als Bodenbelag eignen sich kleinporige Harthölzer wie Teak, Jatoba, Doussie oder Merbau. Wer es lieber heimisch mag, hat die Auswahl zwischen Eiche und Nussbaum. Als Pflegemittel stehen Öle und Wachse zur Verfügung. Grundsätzlich wichtig ist das regelmäßige Lüften nach einer ausgiebigen Dusche. Foto: @slavun/stockadobe.com/PIK
Der Echtholzboden muss im Bad vollflächig auf den Untergrund geklebt werden, damit sich die Nässe unter dem Holz nicht ausbreiten kann. Das erledigen am besten Fachleute, empfiehlt die Initiative pik (Parkett im Klebeverbund). Handwerk-Profis verwenden wohngesunde Verlegewerkstoffe, die mit dem EMICODE-Siegel oder „Blauem Engel“ zertifiziert sind Foto: @anselm/stockadobe.com/PIK