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Tipps zum Energiesparen mit Sonnenschutz

Investition in Rollladen, Rollo und Co. kann ganzjährig Energieverbrauch reduzieren

Das Potenzial zum Energiesparen mit Sonnenschutz ist größer als viele denken. Die Europäische Sonnenschutz-Organisation ES-SO beziffert die möglichen Energieeinsparungen und CO2 Emissionsreduktion in Gebäuden auf 19 Prozent, wenn nur 75 Prozent der Fenster mit automatischem Sonnenschutz ausgestattet wären.* Zurückzuführen ist das auf verbesserte Wärmedämmung und solare Energiegewinne in der kalten Jahreszeit sowie geringeren Aufwand für die Kühlung der Innenräume im Sommer.

Bei Rollos und Plissees denkt man zunächst an Schutz vor übermäßigem Licht- und Sonneneinfall. Im Herbst und Winter stellt sich jedoch heraus, dass man es mit wahren Multitalenten zu tun hat. Der heruntergefahrene Sonnenschutz reduziert den Verlust der Wärme durch die Fenster wie ein außenliegender Rollladen und senkt so die Heizkosten. Je nach Produkttyp ist der Effekt unterschiedlich stark. Claudia Peretzki, Produktmanagerin Sonnenschutz beim Dachfenster-Hersteller Velux, erläutert: „Wer maximale Energieeinsparungen realisieren will, sollte auf ein Wabenplissee setzen. Dank der innovativen Struktur mit den zusätzlich isolierenden Luftkammern trumpft es in puncto Dämmeigenschaften am Dachfenster besonders auf.“

Doch nicht zu jeder Tageszeit ist es sinnvoll, den Sonnenschutz zu schließen. Gerade in der kalten Jahreszeit kann man von solaren Energiegewinnen durch die Fenster profitieren – quasi eine kostenlose Heizungsunterstützung. Wenn die Sonne scheint, sollten Rollo oder Plissee demzufolge eingefahren sein. Im Dachgeschoss ist der solare Energieeintrag besonders hoch: Im Vergleich zu Fassadenfenstern oder den senkrechten Fenstern in Gauben oder Giebelwänden leiten Dachfenster aufgrund ihrer Ausrichtung zum Himmel das Licht direkt in die Räume und sorgen so für einen bis zu dreimal höheren solaren Energiegewinn. 

Während des Sommers ist es jedoch wichtig, ein übermäßiges Aufheizen der Räume zu vermeiden. Denn das Herstellen einer angenehmen Raumtemperatur mittels Klimaanlage und die Abkühlung per Ventilator sollte vermieden oder auf ein Minimum reduziert werden, um Strom zu sparen. Es empfiehlt sich der Einsatz von außen liegendem Sonnenschutz, wie beispielsweise Rollläden oder Hitzeschutz-Markisen. Im Optimalfall werden diese zudem über Sensoren gesteuert, die automatisch über den Abgleich von Innen- und Außentemperatur entscheiden, ob die solaren Energiegewinne durch das Fenster gerade erwünscht sind oder nicht. Für Dachfenster ist beispielsweise das Smart-Home-System Velux Active erhältlich, das darüber hinaus über ein Internet-Gateway aktuelle Wetterprognosen einbezieht, und so vorausschauend den Sonnenschutz steuern kann.

siehe auch: www.velux.de.

Sonnenschutz vor dem Dachfenster reduziert Wärmeverluste und hilft so, im Winter Heizkosten zu sparen. Foto: Velux
Wabenplissees halten dank ihrer Luftkammern die Wärme besonders gut im Raum. Foto: Velux
Wer den Sonnenschutz am Fenster an kalten Winterabenden schließt, muss weniger für eine angenehme Raumtemperatur heizen. Foto: Velux
Auch wenn es draußen stürmt und schneit, kann es in der Wohnung behaglich warm bleiben: Rollläden auf Velux Dachfenstern verbessern die Wärmedämmung. Foto: Velux
Im Sommer gilt es, die energiereichen Sonnenstrahlen zu stoppen, bevor sie auf die Fensterscheiben treffen – beispielsweise mit einer Hitzeschutz-Markise. So heizen sich die Räume nicht unnötig auf. Foto: Velux