Autarkie-Boiler: praxisbewährt und optimiert

Bis zu 90 Prozent Energiekosteneinsparung durch solare Warmwasserbereitung ++ Monitoring über neue App ++ Sieben Jahre Garantie ++ Netzdienlicher Betrieb ++ Perfekte Kombination mit Infrarotheizungen ++ Nutzen auch für Wärmepumpen mit Photovoltaik

Seit vier Jahren ist der Autarkie-Boiler der Timo Leukefeld GmbH im Markt. Seitdem wurden rund 150 hochgradig energieautarke Mehrfamilienhäuser mit dem Boiler, bei dem einer von zwei integrierten Heizstäben ausschließlich Solarstrom für die Warmwasserbereitung nutzt, ausgestattet. Messungen haben nun ergeben, dass mit dem Autarkie-Boiler bis zu 90 Prozent der Energiekosten für die Warmwasserbereitung im Vergleich zu einer herkömmlichen zentralen Warmwasserbereitung eingespart werden können. Zudem informiert Energieexperte Prof. Dipl.-Ing. Timo Leukefeld, der den Warmwasserspeicher- und bereiter mit seinem Autarkie-Team entwickelt hat, über weitere Neuigkeiten: Das Monitoring ist nun auch über eine App möglich und die Produktgarantie auf den kompletten Boiler inklusive elektrischer Teile wurde auf sieben Jahre erhöht. Alle Informationen zu dem Autarkie-Boiler gibt es auf der neuen Website https://www.autarkie-boiler.de/. Hier können gewerbliche Kunden auch direkt bestellen.

 Low-Tech für solarelektrisch versorgte Mehrfamilienhäuser

In den vergangenen Jahren hat Leukefeld vollelektrische Energiekonzepte für hochgradig energieautarke Gebäude mit rund 2.000 Wohneinheiten erstellt. Sein Ansatz ist die konsequente Enttechnisierung der Haustechnik. Im Mittelpunkt der Energiekonzepte stehen große Photovoltaikanlagen auf Dächern und an Fassaden, Batteriespeicher, Infrarotheizungen, die es mit bis zu 30 Jahren Garantie gibt, sowie Autarkie-Boiler. Letztere hat Leukefeld speziell für den solarelektrisch versorgten Gebäudetyp entwickelt. Zum einen haben die Gebäude durch sehr gute Dämmung einen vergleichsweise niedrigen Heizenergiebedarf, so dass die Warmwasserbereitung einen höheren Anteil an dem Energiebedarf für die Wärmeversorgung hat. Zum anderen ist auf jedem der Gebäude Photovoltaik installiert und der Solarstrom sollte aus wirtschaftlichen Gründen soweit wie möglich selbst verbraucht werden. Die solare Erwärmung des Dusch- und Trinkwassers ist deshalb ein Hebel, den Autarkiegrad der Gebäude noch weiter zu erhöhen. Das wirkt sich wiederum positiv auf die Pauschalmiete mit Energieflat aus, die in den Häusern in der Regel angeboten wird.

Ein Heizstab nur für Solarstromnutzung

In dem Autarkie-Boiler sind zwei AC-Heizstäbe integriert. Den ersten Heizstab mit zwei Kilowatt Leistung kann der Nutzer selbst bedienen. Am Thermostat kann er die gewünschte Temperatur einstellen. Der zweite Heizstab mit ebenfalls zwei Kilowatt Leistung ist für die Solarstromerzeugung reserviert.

Per Zeitschaltuhr wird er so gesteuert, dass er von März bis September zum Beispiel von 10 bis 15 Uhr überschüssigen Solarstrom für die Erwärmung des Dusch- und Trinkwassers nutzt. Der Heizstab erwärmt das Wasser auf 70 Grad. Erst wenn die Temperatur auf 50 Grad sinkt, schaltet sich der erste Heizstab zu. So wird der Strombezug aus dem öffentlichen Netz reduziert.

Bis zu 80 Prozent Autarkie in der Warmwasserbereitung

2022 hat die Timo Leukefeld GmbH den Autarkie-Boiler in den Markt eingeführt, nachdem er ihn zuvor zwei Jahre getestet hatte. Aus dieser sechsjährigen Messphase kann Leukefeld bestätigen, dass in der Praxis bis zu 70 bis 80 Prozent Autarkie in der Warmwasserbereitung erreicht werden. „Im Vergleich zur zentralen Wassererwärmung ohne Solarstrom erreichen die Autarkie-Boiler eine Energiekosteneinsparung um bis zu 90 Prozent“, hat er weiterhin ermittelt. In einem Mehrfamilienhaus ist das ein beträchtliches Einsparpotenzial. „Darüber hinaus spart man durch die Umstellung von zentraler auf dezentrale Warmwasserbereitung sofort etwa 50 Prozent der benötigten Kilowattstunden ein, da das Wasser nicht laufend zirkulieren muss.“

Durch die dezentrale Montage entfällt auch die jährliche Legionellen-Messpflicht, was für Immobilienbesitzer und Vermieter zahlreiche Vorteile hat. Die für Mehrfamilienhäuser vorgeschriebenen Probeentnahmen durch Fachbetriebe und Prüfungen in akkreditierten Laboren entfallen. Und es besteht keine Gefahr, dass Legionellen gefunden und die Anlage aufwändig desinfiziert werden muss.

Sieben Jahre Garantie

Aufgrund der steigenden Nachfrage hat Leukefeld das Angebot weiter optimiert. So gibt es ab sofort sieben Jahre Garantie auf den Autarkie-Boiler inklusive aller elektrischen Teile. Zu der langen Haltbarkeit tragen unter anderem die Heizpatronen bei, die sich in zwei innen emaillierten Hülsen befinden. Auf die Weise stecken sie unten trocken im Boiler, was die Lebensdauer der Heizpatronen und insgesamt des Boilers erhöht.

In der neuen App können die Geräte überwacht werden, beispielsweise durch die Vermieter. Sie können in der App unter anderem die Temperaturverläufe beobachten. Die Leistung der Heizstäbe kann bis zwei Kilowatt in 500-Watt-Schritten individuell konfiguriert werden. 
„Darüber hinaus können die Autarkie-Boiler netzdienlich genutzt werden, anders als Durchlauferhitzer, sagt Leukefeld. „Künftig müssen Lastspitzen mit den Strompreisen bezahlt werden, bis hin zu kleinen Einfamilienhäusern.“ Bei dem Autarkie-Boiler kann der zweite Heizstab alternativ auch über den Wechselrichter der Photovoltaikanlage angesteuert werden. Bei niedrigen Netzstrompreisen können aller Speicher über schaltbare Steckdosen angesteuert und geladen werden. Bei hohen Strompreisen können die Speicher temporär vom Netzstrombezug getrennt werden und trotzdem können die Mieter warm duschen.  

Ein weiterer Vorteil: Autarkie-Boiler können die Effizienz von Wärmepumpen steigern, die im Neubau immer häufiger eingebaut und mit Photovoltaik kombiniert werden. Wenn die Wärmepumpe im Sommer kein Wasser erwärmen muss, steigt ihre Effizienz. Und sie wird geschont, wodurch sich die Lebensdauer erhöht.

Die Autarkie-Boiler bestehen aus Stahlblech, das Behälterinnere ist mit Emaille beschichtet. Sie sind mit 125, 160 oder 200 Liter Fassungsvermögen erhältlich. Sie werden exklusiv für die Timo Leukefeld GmbH gefertigt und vom Firmensitz in Freiberg aus in Deutschland und Österreich vertrieben.

Den Autarkie-Boiler gibt es mit 125, 160 und 200 Liter Fassungsvermögen