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Warmes Wasser im Haus - Welches ist das richtige System?Durchlauferhitzer
oder Warmwasserspeicher: Vielen Bauherren stellt sich die Frage nach dem
richtigen Warmwasserbereitungs-System für ihr Haus.
In
Warmwasserspeichern wird eine bestimmte Menge Warmwasser aufgeheizt und
bereitgehalten. Deshalb stehen - je nach Speichervolumen - für eine
schnelle Entnahme relativ große Warmwassermengen (15 bis 20 Liter
pro Minute) zur Verfügung. Ist der Speicherinhalt entnommen worden,
dauert es eine gewisse Zeit, bis das zugelaufene Kaltwasser wieder erwärmt
ist. Die Speichergröße muss deshalb genau auf den Warmwasserbedarf
abgestimmt sein. Als Anhaltswert wird ein Volumen von 30 bis 50 Litern
pro Person als ausreichend angesehen. Das Speicherverfahren wird in zwei
Varianten angeboten: Direkt beheizte Speicher (Gas-Vorratswasserheizer)
sind mit einem Gasbrenner ausgestattet. Bei indirekt beheizten Speichern
sorgt die Heizung über einen zweiten Heizkreislauf mit Wärmetauscher
für die Erwärmung des Speichers. Im Einfamilienhaus sind diese
indirekt beheizten Speicher die Regel, denn bei diesem System ist nur
ein Wärmeerzeuger für Heizung und Warmwasser notwendig. Für
ein System mit Warmwasserspeicher spricht zudem, dass Wärme aus Solarkollektoren
eingekoppelt werden kann. Zudem bietet sich der Anschluss von Wasch- und
Spülmaschine an den Warmwasserspeicher an. Geringere Energiekosten
und kürzere Arbeitszeiten dieser Geräte sind die Folge.
siehe auch: http://www.asue.de, |
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Durchlauferhitzer liefern kontinuierlich, ohne Wartezeit, warmes Wasser.
Die Leistung dieser Geräte bestimmt, wie viel Wasser bei einer bestimmten
Temperatur gezapft werden kann. Ein 23-kW-Gerät liefert zum Beispiel
11 Liter warmes Wasser pro Minute mit einer Temperatur von 40 Grad Celsius.
Bei Durchlauferhitzern wird das Wasser erwärmt, während es in
einer Rohrschlange durch das Gerät fließt. An einen Durchlaufwassererhitzer
können mehrere Entnahmestellen angeschlossen werden. Die Geräte
bieten sich vor allem für eine Warmwasserversorgung mit kurzen Versorgungsleitungen
an, zum Beispiel in einer Wohnung mit nah beieinanderliegenden Entnahmestellen.
Bei
der Auswahl des richtigen Systems wird auch die Entscheidung über
den Energieträger getroffen. Insbesondere
bei den Durchlauferhitzern werden gas- und strombetriebene Systeme angeboten.
Es sollten dabei neben Komfort- und Umweltaspekten auch die Kosten berücksichtigt
werden. Neben den Anschaffungskosten für die Geräte sind vor
allem die Energiekosten relevant. Denn sie fallen nicht einmalig an, sondern
belasten Jahr für Jahr die Haushaltskasse. Da die Energiekosten bei
Erdgas günstiger sind als bei Strom, geht der Preis für die
beste Wirtschaftlichkeit an die Erdgassysteme. Auch aus ökologischen
Gründen ist die Warmwasserbereitung mit Erdgas die bessere Wahl.
Strom ist eine Sekundärenergie und muss im Gegensatz zu Erdgas erst
erzeugt werden. Bei der Umwandlung in Strom fallen in Deutschland rund
60 Prozent Verluste an und der Kohlendioxid-Ausstoß ist im Vergleich
zu einem Erdgas-Wärmeerzeuger bis zu 4-mal höher.
