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Energiekrise bringt Streit in deutsche Haushalte

Richtiger Umgang mit Strom, Gas und Wasser laut Verivox-Umfrage für Mehrheit ein Zankapfel

Die drohende Energiekrise führt in vielen deutschen Haushalten immer öfter zum Streit, wie eine Umfrage des Vergleichsportals Verivox und Parship unter 1.000 Singles zeigt. So war bereits bei 60 Prozent der Paare der richtige Umgang mit Energie in der Vergangenheit bereits ein Streitthema. Knapp ein Drittel vermutet, dass es aufgrund aktueller Energiepreisentwicklungen sogar schneller zum Streit kommen könnte.

Nachhaltigkeit als Anspruch

Für zwei Drittel der Befragten (69 Prozent) ist deshalb klar: Ein nachhaltiger Umgang mit Energie ist ihnen in der nächsten Beziehung wichtig. Bei den Befragten, die angaben, dass das Thema Energiesparen in ihrer letzten Beziehung schon einmal zu Streitigkeiten geführt hat, war brennendes Licht in ungenutzten Räumen der größte Streitpunkt (32 Prozent). Erst dahinter rangiert der richtige Einsatz der Heizung (26 Prozent).

Auch bei der Unterhaltungselektronik knallt es: 23 Prozent hatten schon Ärger wegen laufender Geräte (TV, Radio, Computer), die niemand nutzt. Der Abwasch oder das Zähneputzen unter fließendem Wasser bringt 17 Prozent auf die Palme. Bei 15 Prozent der Paare führten Fenster auf Dauerkipp zum Streit. Von Pflegeritualen des Partners, wie intensives Haare föhnen (zwei Prozent), ausgiebige Vollbäder (sechs Prozent) oder langes Duschen (acht Prozent), fühlt sich hingegen kaum jemand gestört.

Potenzial bei warmem Wasser

"Nach der Raumwärme mit rund 68 Prozent verbrauchen die Haushalte am meisten Energie für warmes Wasser (16 Prozent). Wer in diesen Bereichen besonders spart, kann den Energieverbrauch und damit auch die Kosten deutlich reduzieren", verdeutlicht Verivox-Energiefachmann Thorsten Storck.

Jahresendabrechnung: Umgang mit Energie birgt Konfliktpotenzial (Foto: pixabay.com, olga-filo)